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Aus dem rosaroten Alltag einer Mutter, Frau, Freundin & Shoppingsüchtigen

Grübelei. Juli 3, 2008

Gespeichert unter: Alltag, Charlotte, Kindergartenleben, Traurig — Manja @ 7:16

Gestern erst wieder folgende Szene beobachtet:

2 Kinder in Charlottes Alter fallen sich in die Arme. Die Wiedersehensfreude der Beiden ist schon fast rührend, Pläne für den Nachmittag werden geschmiedet und man spürt wie gut die Beiden sich tun.

Genau die gleiche Szenarie gab es an Charlottes Geburtstag, als sie ihre Freundin Lena wiedergesehen hat.
Die beiden kennen sich, seitdem Charlotte 6 Monate alt ist und haben den gleichen Kindergarten besucht.

Mir standen mehrmals die Tränen in den Augen, weil das Wiedersehen viel zu lange auf sich warten ließ und einem das Herz aufgeht, wenn man die Beiden zusammensieht.

Auch wenn ich versuchen werde den Kontakt aufrecht zu erhalten, werden sich die Beiden nur eher selten sehen können.

Mich macht es traurig, dass Charlotte in ihrem alltäglichen Leben (also z.B. im Kindergarten) niemanden hat, den man als “besten” Freund/in bezeichnen kann.

Sie ist mal hier mal da, redet von diesem und von jenem wenn sie nach einem ereignisreichen Kindergartentag nach Hause kommt.

Ich frage mich, ob das gut oder schlecht ist?

Ich verfalle schon wieder in trübe Gedanken, wenn ich an den alten, besseren Kindergarten denke und bekomme schon wieder ein schlechtes Gewissen, weil wir Charlotte in den letzten Monaten so viel zugemutet haben.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie (abgesehen von der Familie) eine feste Konstante in ihrem Leben braucht. Sie ist so unendlich liebebedürftig und herzlich (der Leichtmatrose und die große Lotte können z.B. ein Lied davon singen!) und ich würde mir wünschen, dass sie so jemanden wie Lena wiederfindet (auch wenn man sie nicht ersetzen kann).

Ich weiß, sowas kann man nicht erzwingen & es wird früher oder später passieren…..hoffe ich.

 

 

6 Responses to “Grübelei.”

  1. Jeanny Says:

    Heile heile Gänschen. Die kleene Rübe ist doch erst zwei und wird sicher (nicht nur wegen der coolen Sonnenbrille) noch so viele sehr sehr liebe Freundinnen finden. Ich habe meine Beste im Gymnasium kennen gelernt und davor war ich mit meinen Freundinnen/Spielgefährtinnen auch ein glückliches Kind. Die Gedanken, die Du Dir gerade machst, sind Erwachsenensorgen. Keine Kindersorgen. Schau Dir die Kleene an, lacht, quiekt, schnappt sich bei Liebesbedürfnis auch mal einen Leichtmatrosen :) Alles gut also (nicht, dass ich stets frei von solchen Müttersorgen wäre.. Bestimmt nicht).

    Jeanny

  2. Das tat sehr gut, dankeschön!!!

  3. Birgit Says:

    Hallo,
    bin zufällig hierher gekommen (meine Kleine heisst auch Lena) – wollte dir nur sagen, dass mein Zweiter (Kai) auch irgendwie keine Freunde findet.

    Er kommt jetzt in die zweite Klasse – hatte bis kurz vorm Kindergartenende einen besten Freund. Der ist leider nicht mehr da….. seit dem ist Kai allein. Mal den Freund, mal den … aber irgendwie keinen besten Freund.

    Ich hoffe, das wird sich irgendwann noch ändern – aber daran machen können wir beide nicht viel.

    Kopf hoch!

    Birgit

  4. Kassiopeia Says:

    Laut Zoe’s Erzieherin ist es höchst selten, dass Kinder unter 4 Jahren wirklich tiefe, enge Freundschaften eingehen, von daher ist deine Sorge super unbegründet. Das du als liebende Mutter, Ruhe in ihr Leben bringen möchtest, find ich normal und gesund. Von daher machst du alles richtig! ;)
    PS: Warum kannst du dich so selten mit Lena’s Mutter treffen?!

  5. Lena geht den ganzen Tag in den Kindergarten, da beide Eltern voll berufstätig sind. So bleiben nur die Wochenende, die man aber auch mit Oma&Opa oder anderen Freunden verbringen will.
    Aber Lenchen`s Kindergarten hat bald zu, die Mama Urlaub und da verbringen wir ganz viiiiiel Zeit miteinander!

  6. hätte die Lotte denn nächstes Wochenende Zeit für’n Date? Ich wär für Eis essen (sowieso)


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